Kontakt / Impressum
anmelden
Copyright 2013 by Fischereiverein Obertoggenburg

Grosse Fische 2013

Bachforelle 73 cm

Roman Kessler zum 2ten.


Am 05.09.2013 konnte Roman in Alt St. Johann eine 73 cm grosse und 4,5 kg schwere Forelle fangen.

 

 


 

Bachforelle 61 cm

Unser Vereinsmitglied Roman Kessler konnte am 19.8.2013 in Alt St. Johann eine 61 cm lange und 2.9 kg schwere Bachforelle fangen.

 

 


 

Bachforelle 68 cm

Unser Vereinsmitglied Jürg Schällibaum aus Wattwil hat am 01.06.2013 eine 68 cm grosse Forelle gefangen.

Am 1. Juni 2013 hatte ich in der Wiss Thur bei absolut hohem, steigendem Wasserstand und strömendem Regen besonderes Petri-Glück. Nach mehr als einstündigem Drill konnte ich eine Veteranen-Forelle (Rogner) von 68 cm Länge und 3.1 kg Gewicht landen.

Da der Fisch nach Biss und Anhieb in der starken Strömung flussabwärts das Weite suchen wollte und mein 20-er Silk sich zwischen Stauden und Ästen spannte, musste ich gezwungenermassen an meinem Standort verharren. Ich glaubte nicht im Geringsten daran, die grosse Forelle aus dem Wasser zu bringen.

Mit viel Geduld gab ich Schnur, wenn der Fisch stark an meiner Leine zog oder ich versuchte ohne Betätigung der Rolle, den Silk wieder einzuholen. Ich traute meinen Händen und dem Gefühl meiner Finger besser als der Bremse meiner Wurfrolle. Etwas nervös wurde ich eigentlich erst, als der Nylon an meinen nassen Händen klebte und sich verhedderte, unmittelbar vor der Rolle hatte ich eine grosse „Hudlete“. An ein Aufspulen war nicht mehr zu denken. „Anfänger“, dachte ich. Guter Rat war teuer, ich war allein und wäre jemand bei mir gewesen, ich hätte nicht einmal gewusst, wie dieser Jemand hätte helfen können.

In mindestens 15 m Entfernung, mitten durch die sehr starke Strömung, wechselte die Forelle wiederholt die Flussseite. Ein unablässiges Ziehen bestätigte mir laufend, dass der Fisch noch immer an der Leine hing. Nach mehr als einer Stunde musste etwas geschehen: entweder oder … Ich legte die Rute ins Gras und langsam holte ich von Hand die Leine ein, Meter um Meter. Ich tat das, was mir Profis wiederholt abgeraten hatten, aber es blieb mir nichts anderes übrig, aufspulen konnte ich ja nicht mehr. Zeitweise gewahrte ich, dass der Fisch selbständig wieder flussaufwärts an seinen Standplatz zurück schwamm als wollte er den Zug der Leine vermindern. Ich staunte wie sich die Fario gegen den Druck der starken Strömung behauptete. Noch konnte ich die Grösse des Fisches nur erahnen.

Unmittelbar vor mir im stillen Wasser ging das Einholen der Leine so leicht, dass ich glaubte, die Forelle sei mir entwischt. Der Fisch war aber bis zum Letzten abgekämpft, sodass ich niederkniete und ihn mit einem zaghaften Griff zwischen die Kiemen aus dem überhaupt nicht mehr gegen das besiegelte Schicksal wehrte, sie war am Ende ihrer Kräfte.

Beim Lösen des Hakens sah ich, dass der Silk stark beschädigt war. Sicherlich hätte es nicht mehr lange gedauert und der Fisch hätte den „Kampf“ für sich entschieden. Das Glück stand aber auf meiner Seite, von fischereilichem Können keine Spur! - Ich habe in der Thur wiederholt grosse Forellen über 45 cm oder gar 50 cm gefangen, aber den „Fang meines Lebens“ habe ich in der Wiss Thur nicht erwartet. Petri-Dank!

Jürg Schällibaum, Wattwil

 

 


 

Bachforelle 67 cm

Unser Vereinsmitglied Juan Rolan aus Oberuzwil hat am 14.04.2013, 07.30 Uhr in Ebnat-Kappel diese Prachtsforelle mit dem Zapfen und Wurm bei trübem Wasser fangen können.

"Nach ungefähr 5 Minuten am gleichen Ort gab es einen gewaltigen Ruck und die grösste Bachforelle meines Lebens kam an die Oberfläche und ich staunte nicht schlecht, was für ein Brocken ich an der Angel habe. Nach 10 Minuten Superdrill konnte ich den Fisch an Land ziehen."

Verwendete Geräte:



Rute Shimano, Rolle Stucki, Haken Nr. 2 Mustad, Vorfach 0.18 Trutta